26.02.2014

Helmut Fürle auf Wahlkampftour in Bad Reichenhall

Bild: Wahlkampftour HF Reichenhall
SPD-Landratskandidat stellte Bildungs- und Sozialpolitik in den Mittelpunkt
Als Ehre und Verpflichtung zugleich sieht der Freilassinger Stadt- und Kreisrat Helmut Fürle die Kandidatur für den Posten des Landrats im Berchtesgadener Land an. Bei der zentralen Wahlkampfveranstaltung der SPD im mittleren Landkreis im Gasthof „Poststube“ in Bad Reichenhall stellte der 61-jährige Rektor der Grund- und Mittelschule Laufen seine politischen Inhalte und sich persönlich vor. Dabei standen Themen der Sozial- und Bildungspolitik im Mittelpunkt und auch Verkehrsfragen wurden in der Diskussion angesprochen.

Nach der Begrüßung durch den SPD-Kreisvorsitzenden Roman Niederberger erinnerte Helmut Fürle in seiner Vorstellung an das relativ starke Ergebnis bei der Landratswahl 2008, nachdem er vom Kreistag zum Landratsstellvertreter gewählt wurde. Dieses Ergebnis sei ihm zwar eine Verpflichtung. „Ich trete aber nicht an, um weiterhin Stellvertreter zu bleiben, sondern um Politik zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger als neuer Landrat gestalten“, erklärte er.

„Der Kreis hat besonders als Sachaufwandsträger für viele Schulen und Einrichtungen im Landkreis eine Rolle in der Bildungspolitik. Aber so wichtig Gebäudeunterhalt und energetische Sanierung sind - allein sorgen sie noch nicht für eine gerechte Bildungslandschaft“, stellte Helmut Fürle fest. Er will vor allem für eine bessere Unterstützung von Kindern mit sozialen und emotionalen Problemen sorgen. „Der Landkreis bringt jedes Jahr Mittel im Millionenbereich für die Betreuung von Kindern außerhalb des Berchtesgadener Landes auf“, erklärte der Landratskandidat. Ihm komme es darauf an, diese Mittel für Angebote vor Ort und vor allem eine präventive Sozialpolitik zu verwenden. Die Einführung von Sozialarbeit an den Schulen sei zwar ein richtiger Schritt, aber mit ein oder zwei Stunden in der Woche sei noch zu wenig gewonnen.

Ein klares Wort sprach Helmut Fürle zur Situation der Kliniken im Berchtesgadener Land: „Ich lehne eine Privatisierung ab und stehe für den Erhalt der Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft“, machte er deutlich. Er sieht auch die Landkreise in der Pflicht, gemeinsam für eine schwarze Null der Kliniken-AG beizutragen.

Ebenfalls eine klare Ansage machte der SPD-Landratskandidat zum Thema Autobahnausbau: „Ich stehe genauso wie die SPD-Kreistagsfraktion weiterhin zum Högltunnel als der Variante, bei der fast zehntausend Menschen dauerhaft von Lärm und Abgasen entlastet werden“. Nach neueren Berechnungen und Planungen gebe es durchaus die Möglichkeit, einen Tunnel mit einem Finanzaufwand umzusetzen, der nicht weit von den anderen Varianten entfernt sei.

In der Diskussion mit Helmut Fürle sprach der Bad Reichenhaller Kreistagskandidat Christian Unterholzner den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel als wichtigen Punkt an. Er machte sich für bessere Angebote auch in den Abendstunden stark. Unterstützt wurde er dabei von der Bad Reichenhaller Stadträtin Güldane Akdemir, die erneut auf die große Bedeutung der Barrierefreiheit hinwies. „Nicht nur bei Verkehrsmitteln, sondern in allen öffentlichen Gebäuden brauchen wir barrierefreie Zugänge“, forderte sie.

In der weiteren Diskussion kam noch eine ganze Reihe von Themen zur Sprache, die sich von der Wohnsituation über eine Rückschau auf die Olympiabewerbung bis zur Forderung nach einem durchgehenden Radwegenetz im Landkreis erstreckten. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger bei Helmut Fürle für seine klaren Antworten und wünsche ihm für den beginnenden Wahlkampfendspurt noch viel Kraft und Ausdauer.

Foto: Die Ortsvereinsvorsitzenden und einige Kreistagskandidaten der SPD aus dem mittleren Landkreis (von links nach rechts):
Helmut Fürle (SPD-Landratskandidat), Dieter Schaefer (Kreistagskandidat, Piding), Günter Wolf (Vorsitzender SPD Anger), Guido Boguslawski (Vorsitzender SPD Bad Reichenhall), Güldane Akdemir (Kreistagskandidatin, Bad Reichenhall), Franz Sicklinger (Vorsitzender SPD Bayerisch Gmain), Markus Schlindwein (Bürgermeisterkandidat SPD Piding), Roman Niederberger (Kreisvorsitzender SPD BGL)



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