31.07.2013

Sicherheit im Alter: SPD Ainring zu Rente, Wohnen und Gesundheit

Bild: Sicherheit im Alter
SPD-Ortsverein diskutierte mit Landtagskandidat Roman Niederberger
Ein klares Ja zur gesetzlichen Sozialversicherung und zur Solidarität zwischen den Generationen: in diesem zentralen Punkt waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung „Sicherheit im Alter“ einig, zu der die SPD Ainring in das TuS-Vereinsheim in Mitterfelden eingeladen hatte. Als Gesprächspartner hatte der Ortsverein den SPD-Landtagskandidaten Roman Niederberger aus Piding und die Bad Reichenhaller Stadträtin und Bezirkstagskandidatin Güldane Akdemir eingeladen.

In ihrer Begrüßung kritisierte die Ortsvereinsvorsitzende Margret Sturm-Wiersig den von jüngeren Menschen oft gesprochenen Satz: „Rente krieg ich eh keine mehr“. „Dieser Satz trifft nur dann zu, wenn die Politik auf Bundes- und Landesebene die Weichen falsch stellt und die notwendige Stärkung der sozialen Sicherungssystem versäumt“, zeigte sich die Lehrerin überzeugt.

Ein wichtiger Baustein nicht nur für mehr Gerechtigkeit, sondern auch für bessere Einnahmen in den Sozialkassen sei der gesetzliche Mindestlohn, machte Roman Niederberger in seinem Vortrag deutlich. „Wer heute Niedriglohn verdient, ist im Alter von Armut gefährdet – deswegen brauchen wir jetzt auch im Blick auf die Zukunft eine anständige Lohnentwicklung und gleichen Lohn für gleiche Arbeit bei Zeit- und Leiharbeitnehmern“, so der 41-jährige Diplom-Finanzwirt (FH).

Ein wichtiger Baustein für mehr Gerechtigkeit im Rentensystem sei die von der SPD in die Diskussion gebrachte Solidarrente von 850 Euro monatlich für Menschen, die mindestens 40 Versicherungs- und 30 Beitragsjahre einbringen. Es bringe aber wenig, wenn Verbesserungen bei der Rente sofort von höheren Mieten aufgezehrt werden. Als schnelle Hilfe seien hier eine Reform des Wohngelds und die Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses möglich. Auf lange Sicht sei der genossenschaftliche Wohnbau ein elementares Instrument, damit gerade ältere Menschen sicher und ohne große Kostensteigerungen in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Den Bereich Gesundheit und Pflege sprach Güldane Akdemir an. Die Bad Reichenhaller Stadträtin erinnerte an die immer häufigeren Werbekampagnen, mit denen auch in unserer Region Arbeitskräfte für Berufe in diesem Bereich gesucht werden. „Wer morgen ein gutes Pflege- und Gesundheitswesen will, muss heute für gute Arbeitsbedingungen und anständige Bezahlung in den sozialen Berufen sorgen“, forderte sie.

In der Diskussion erinnerte der stellvertretende Vorsitzende der SPD Ainring Siegfried Fritsch daran, dass die öffentliche und betriebsinterne Wertschätzung eine wichtige Rolle bei der Berufswahl spielt. Auch hier gäbe es besonders für die Gesundheits- und Pflegeberufe noch viel zu tun. Mehrere Diskussionsteilnehmen, darunter der SPD-Gemeinderat Günter Ufertinger sprachen sich für die Beibehaltung und Stärkung der gesetzlichen Sozialversicherungen aus. „Über viele Krisen und schwierige Zeiten hat sich die Solidarität zwischen Jung und Alt, zwischen Gesunden und Kranken bewährt“, fasste Margret Sturm-Wiersig die Wortmeldungen zusammen.

Eine Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege und die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbsversicherung für alle beruflich Tätigen: darin sahen sowohl Güldane Akdemir und Roman Niederberger als auch die Mitglieder der SPD Ainring den nächsten wichtigen Schritt zur Sicherung des Sozialsystems. Wenn neue Regierungen in Bund und Land hier die Weichen richtig stellen, sei nicht nur für Rentnerinnen und Rentner, sondern für die ganze Gesellschaft viel gewonnen.

Foto: Der Landtagskandidat zu Gast bei der SPD Ainring (von links nach rechts):
Roman Niederberger (SPD-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat), Margret Sturm-Wiersig (Vorsitzende SPD Ainring, Gemeinderätin), Günter Ufertiner (Gemeinderat)


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